«Ich tue es, weil ich es kann.»


«Ich tue es, weil ich es kann.»
Jonas Deichmann, Weltrekordhalter für 120 Triathlon-Langdistanzen an 120 Tagen.

Wie viel ist gut genug, und warum tue ich das, was ich tue? Oft unterscheiden sich äussere Anreize – sei es durch den Chef, das Gehalt oder gesellschaftliche Erwartungen – kaum von inneren Motiven. Unsere innere Stimme sagt uns oft, dass wir leisten müssen, um besser zu werden oder von anderen akzeptiert zu werden. Leistung kann zur Tretmühle werden, denn für viele ist es nie genug.

Doch wenn innere Zufriedenheit nicht durch äussere Belohnungen erreicht werden kann, zeigt sich, dass der wahre Wert nicht nur im Erreichen von Zielen liegt.

Woher also kann Motivation kommen?

Wir sollten nicht handeln, weil wir müssen, sondern weil wir es können. Dabei geht es nicht um Beliebigkeit, sondern darum, unsere Fähigkeiten bewusst einzusetzen. Indem wir unsere Einzigartigkeit nutzen, erfahren wir uns selbst und können gleichzeitig andere bereichern. Diese Erfahrung ist wertvoll genug, um allein darin Motivation und Sinn zu finden.

Das Zitat „Ich tue es, weil ich es kann“ bringt für mich genau das auf den Punkt: den bewussten Einsatz unseres Potenzials als eine Art natürlichen Selbstzweck.

Wie würdest du handeln, wenn du es nicht tun müsstest, sondern weil du es kannst?

Foto von Mohit Tomar auf Unsplash

Stefan Schäfer

Potenzialentfaltung in einer agilen, menschenzentrierten Welt.